Stipendien Gewinner
Unsere Gewinner eines Voll- oder Teilstipendiums der letzten Jahre stellen sich vor.
2012
EF und Langenscheidt Vollstipendium USA 2012/13
Die Aufgabe: Mein persönliches Amerika! Was macht die USA für Dich aus? Ist es eine Person, eine Region oder etwas Historisches? Was auch immer es sein mag, sende uns Deine Idee als Video, Collage, Song, Webseite oder anders zu.
Wir haben viele sehr gute Bewerbungen erhalten. Vielen Dank an alle die mitgemacht haben. Gewonnen hat Leon Klei. Herzlichen Glückwunsch!
„Leon, dieses Jahr hat sich die Jury für dich entschieden.“, diese Worte haben sich wohl für immer in mein Gehirn eingebrannt. Ich saß gerade in meinem Zimmer, als der Anruf kam. Als nach wenigen Sekunden klar wurde, dass ich mit einer Betreuerin von EF telefonierte, fing mein Herz an, doppelt so schnell zu schlagen. Dies war der Anruf, auf den ich Monate hingearbeitet hatte. Ich war nicht wirklich fähig ein halbwegs normales Telefonat zu führen, was wohl auch am anderen Ende der Leitung aufgefallen war. Die Mitarbeiterin von EF spannte mich noch gefühlte Stunden auf die Folter, bis eben jene, erlösende Worte fielen, die mich total überwältigten. Wie in Trance schickte ich eine SMS an meine Eltern und der Anruf von meinem Vater kam nur wenige Sekunden später. Auch er konnte nicht glauben, was er gerade gehört hatte und war mindestens genauso geschockt wie ich. Ich postete meinen Erfolg auf facebook und am nächsten Tag gratulierten mir Schüler meiner Schule, die ich sonst nur vom sehen kannte. Einfach irre! Bei meiner kleinen Schwester kullerten an diesem Abend doch noch einige Tränen, weil sie sich nicht vorstellen konnte, mich ein ganzes Jahr nicht zu sehen. In den nächsten Wochen musste ich bestimmt noch hundertmal schildern, wie es dazu gekommen war, doch jedes Mal wurde mir wieder bewusst, dass ich das nächste Jahr in den USA verbringen werde und jedes Mal hätte ich Freudenschreie ausstoßen können.
Bereits im Sommer 2011 gab es an unsere Schule einen Info-Abend zum Thema Auslandsjahr. Mehrere Schülerinnen stellten ihre Erfahrungen und Erlebnisse vor, darunter auch zwei, die ihr Auslandsjahr in den USA verbracht hatten. Im Laufe des Abends wurde klar, dass auch ich unbedingt ein Jahr im Ausland verbringen will. Dieser Traum drohte aber zu platzen, da es für meine Eltern nicht möglich gewesen wäre, dies zu finanzieren. Also habe mich auf die Suche nach Stipendien gemacht und bin so auf das Langenscheidt USA-Stipendium gestoßen. Dies war nun noch meine einzige Möglichkeit, ein Jahr im Ausland zu verbringen, also kniete ich mich voller Tatendrang in die Arbeit zu meinen Beitrag „Discover Your America!“. Im Bezug auf das vorgegebene Thema „Mein Amerika“ konnte ich mich nicht auf einzelnen Aspekt festlegen, weil Amerika so viele Möglichkeiten bietet. Wie ein Geistesblitz kam mir wenige Tage später die Idee, ein Gesellschaftsspiel zu entwerfen, bei dem es darum gehen sollte, die USA von allen Seiten kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln.
Ich reichte das Spiel Ende November ein und im Januar kam dann der überwältigende Anruf von EF. Ich kann kaum erwarten, dass es losgeht und bin total gespannt. Euer Leon Klei
EF und auslandszeit.de Vollstipendium Großbritannien 2012/13
Hier waren die BewerberInnen dazu aufgerufen, sich in die Rolle der Planer für die Olympischen Spiele in London 2012 zu versetzen und ein Konzept zu entwickeln. Warum London, warum England, was sind die Vorzüge und Besonderheiten, die London dazu prädestinieren, die Olympischen Sommerspiele auszutragen? Unter den zahlreichen tollen Einsendungen war es die von Sonja Pirousmand, die am Ende am meisten überzeugen konnte. Herzlichen Glückwunsch!
Alles hatte damit angefangen, dass zwei meiner Freundinnen sich dafür entschieden, die zehnte Klasse als High School Year in den USA zu verbringen. Begeistert erzählten sie über das Internet von ihren Erfahrungen. Das bestärkte mich in meinem Wunsch, ebenfalls ein Schuljahr im Ausland zu verbringen. Schon immer war ich an anderen Ländern und Kulturen – besonders den englischsprachigen – sehr interessiert. Doch ich wusste, dass ich meine Eltern zunächst noch überzeugen müsste und dass mein Wunsch meine Eltern auch finanziell überfordern würde. So begann ich nach Alternativen zu suchen.
Da meine Freundinnen schon gute Erfahrungen mit EF gemacht hatten, recherchierte ich ge-zielt im Internet und stellte fest, dass die Organisation auch ein Stipendium anbietet, für das man einen kreativen Beitrag leisten muss! Ich dachte sofort: Das könnte meine Chance sein! Kreativität ist doch eine meiner Stärken! Zunächst galt es, meine Eltern davon zu überzeugen, dass es einen Versuch wert sei. Ich meldete mich und meine Mutter zu einem Informations-abend an, schickte meine Bewerbung los, führte ein Bewerbungsgespräch und wurde ins Programm aufgenommen. Ein erster Erfolg! Ich freute mich riesig! Dann stürzte ich mich in die Arbeit und entwickelte erste Ideen. Während ich an der Umsetzung arbeitete, kamen mir im-mer neue Ideen, wie ich das Ganze noch besser gestalten könnte, und nach und nach entstand so mein Beitrag. Am letzten Tag arbeitete ich bis zum frühen Morgen; in der Schule stand die Klausurphase an und ich hatte mir vorgenommen, ihn vorher abzugeben. Am nächsten Tag fuhr ich mit meiner Mutter mit dem Zug nach Düsseldorf und übergab den Beitrag persönlich im Büro von EF. Doch als ich den netten EF Mitarbeiter mit meinem Beitrag in der Hand den Flur hinuntergehen sah, bekam ich Zweifel, ob mein Beitrag wirklich gut genug war. Aber jetzt konnte ich ja nichts mehr ändern! So hieß es: warten und hoffen!
Nach dem Bewerbungsschluss stieg dann allmählich die Spannung. Obwohl ich wusste, dass die Chance, das Stipendium zu erhalten, bei der Vielzahl der Bewerber nur klein war, hoffte ich doch, dass ich gewinnen könnte.
Am 22. März mitten im Matheunterricht vibrierte dann mein Handy. Erst auf dem Heimweg – ich war schon am Kölner Hauptbahnhof – fiel mir wieder ein, dass mich jemand angerufen hatte. Ein Blick auf die Nummer verriet mir, dass es ein Anruf von EF gewesen war! Ich war total aufgeregt und rief sofort zurück. Ein freundlicher Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung versuchte herauszufinden, warum man versucht hatte, mich zu kontaktieren Dann sagte er plötzlich: „Du hast das Vollstipendium für Großbritannien gewonnen!“ Ich weiß nicht, was die Leute um mich herum auf dem Bahnsteig gedacht haben, aber das war mir in dem Moment egal. Ich war außer mir vor Glück und Freude. Ich hatte es wirklich geschafft!!! Ich konnte es kaum fassen. Sofort rief ich meine Mutter an, aber die hatte ausgerechnet an diesem Tag ihr Handy vergessen. Danach ging ich meine Telefonliste durch und rief alle meine Verwandten und Freunde an.
Ich bin EF und auslandszeit.de unendlich dankbar dafür, dass sie mir dieses tolle Jahr ermöglichen, und freue mich riesig auf meine Zeit in Großbritannien! Ich bin schon so gespannt auf meine Gasteltern, meine Schule, das Leben dort, einfach alles!! Ich kann die Zeit bis zu mei-nem Abflug im August kaum abwarten ;-).
Zunächst freue ich mich aber noch auf meine Vorbereitung (Seminar, Monthly Mailings etc.)! Ich rate jedem, der sich ein High School Year nicht leisten kann: Versuch´s doch einfach mal mit einem Stipendium! Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg! Dieser Spruch hat auch mich erfolgreich geleitet.
Und jetzt heißts für mich: Auf ins Abenteuer Auslandsjahr!
Eure Sonja Pirousmand
EF und irish-net.de Teilstipendium Irland 2012/13
Die Aufgabe: Entwickle einen Reiseführer für Irland. Auch hier waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es war schwierig den Gewinner zu küren, haben wir doch auch hier viele fantastische Beiträge erhalten. Es kann aber eben nur einen geben, in diesem Fall eine: Lena Diedrich ist die glückliche Gewinnerin!
Ich dachte oft daran, wie es wohl sein würde, für eine gewisse Zeit in einem anderem Land zu leben, viel neues zu entdecken, neue Menschen kennenzulernen, selbst zu erfahren, wie sie leben und vor allem den ganzen Tag eigentlich eine andere Sprache zu sprechen. Der Gedanke daran brachte mich alleine schon zum Lächeln und so sagte ich mir, Du wirst nicht aufgeben, sondern um Deinen Traum kämpfen.
Nach Weihnachten bekam ich eine E-Mail von EF, worin stand, dass noch freie Plätze für die USA frei sind. Ich muss zugeben, sie hat mich nicht sonderlich interessiert, da für mich schon feststand, ich möchte gerne nach Irland. Trotzdem schaute ich sie mir an, hab auf einen Link geklickt und schon nach kurzer Zeit kam ich auf die Seite, ich weiß noch genau, dass sie grün war und als Überschrift stand: Teilstipendium für Irland Ich kann gar nicht so richtig dieses Gefühl beschreiben, welches ich in diesem Moment bekam. Es fühlte sich so gut an, ich sah dies als neue Chance an, meinem Traum doch noch erfüllen zu können. Am liebsten wollte ich sofort eine Bewerbung abschicken, aber ich konnte mich noch halten und erst mal mit meinen Eltern darüber sprechen. Ich hatte Angst, was sie davon halten würden, oder dass sie es nicht mehr wollten und mich nicht unterstützen. Meine Angst war unbegründet, denn sie waren fast so begeistert wie ich. Ich weiß noch genau, dass meine Mama zu mir sagte, ich solle es einfach probieren, denn es gab nichts zu verlieren. Also begann ich mit der Bewerbung, da ich auch nicht mehr viel Zeit hatte. In sechs Wochen sollte der Beitrag für das Stipendium schon abgeschickt sein und ich war gerade erst am Anfang.
Es dauerte nicht lange, da wurde ich schon zum Vorstellungsgespräch eingeladen, welches nicht so schlimm war, wie ich mir vorgestellt hatte. Nun war nur noch die Frage offen, ob ich aufgenommen werde oder nicht. Obwohl dies noch nicht feststand machte ich mir schon ein bisschen Gedanken, was ich denn als Stipendienbeitrag machen könnte. Als der Brief kam, dass mein Gespräch gut war und ich zugelassen wurde, begann ich sofort Ideen zu sammeln. Wie mache ich am besten einen Reiseführer für Irland ?
Ich wollte mich inspirieren lassen, also hab ich mir Beiträge von anderen Stipendium Gewinner durchgelesen, bin einfach mal Spazieren gegangen, hab Musik gehört und nebenbei auf einen Stück Papier meine Ideen gesammelt. Als ich mit meinen Geschwistern Monopoly gespielt habe, kam mir die Idee, Irland spielerisch darzustellen. Ich fand, dass ist auch etwas für jüngere Leute, denn ich persönlich fand es in diesem Moment interessanter Irland mit einem Spiel kennenzulernen, als nur in Büchern darüber zu lesen. Trotzdem liebe ich es in meinem Buch über Irland zu blättern und als ich mir diese angeguckt habe, kam ich zum Beispiel auf die Idee ein Memory zu basteln. Ich hab auch nicht lange gebraucht, um zu wissen, was ich noch für Spiele machen möchte. Also nutzte ich ab sofort meine freie Zeit und bastelte ein Memory, ein Monopoly und ein selbsterfundenes Brettspiel um daraus eine Spielekiste zu machen. Natürlich durften Spielanleitungen nicht fehlen. Als denn alles fertig war, hab ich es zur Post gebracht und dann fing das Warten an…
Irgendwann fand ich es komisch, dass mich hat immer eine „komische“, mir nicht bekannte Nummer angerufen hat. Ich mir nicht erklären konnte, wer das sein sollte. Am Montag, den 26.03.2012 machte ich nach einer Klausur mein Handy wieder an und da war schon wieder so ein Anruf. Und als ich dann mittags zu Hause war, gab mir meine Mutter das Telefon und sagte mir: Ruf mal bitte bei EF an. Irgendwie hatte ich da schon so ein komisches Gefühl und am Telefon bekam ich dann gesagt, sie versuchen mich schon paar Tage lang zu erreichen! Jetzt wusste ich, wer mich angerufen hat.
Aber schließlich wollten sie mit mir sprechen, mir wurde gesagt, dass Ihnen mein Beitrag so gut gefallen hat – und ich hatte das Stipendium gewonnen! Ich konnte am Telefon nichts mehr sagen, ich war einfach nur Baff. Ich konnte mein Glück einfach nicht fassen, ich war dazu nicht in der Lage. Nur langsam konnte ich vor Freude quietschen; als ich dann aufgelegt hatte, musste ich erstmal schreien! Ich war so glücklich, obwohl ich es nicht glauben konnte. Denn ich habe nicht damit gerechnet, dass ausgerechnet ich es schaffen würde. Meine Familie war richtig Stolz auf mich und so konnten wir nun endlich Papas Geburtstag feiern und ich fand, der Kuchen hat doppelt so gut geschmeckt.
Vielen Dank EF, ich freue mich jetzt schon riesig auf Irland ♥
Lena Diedrich.
2011
EF und SpotOn Vollstipendium USA 2011/12
Folgende Aufgabe wurde gestellt: Gestalte ein Magazin, zeichne eine Sendung auf, führe ein Interview mit einer bekannten Persönlichkeit oder mit jemandem aus der Bevölkerung und berichte uns Deutschen aus den USA!
Wir haben viele sehr gute Bewerbungen erhalten. Vielen Dank an alle die mitgemacht haben. Unsere Gewinnerin wurde auch schnell gefunden: herzlichen Glückwunsch Aileen Hönerloh!
Ich konnte nicht wirklich glauben, was ich grade eben gehört hatte. Ich lief schreiend im Kreis und umarmte jeden, den ich gefunden hatte. Warum? Ich erzähl es euch. Es war der 25.1.11 und der Tag begann für mich nicht besonders toll. Ich war schon länger krank und ich langweilte mich ziemlich zu Hause. Zur Mittagszeit kam dann ein Anruf. Meine Mutter ging ran und ich dachte mir nichts dabei. Als sie mich dann aber strahlend zu sich rief, wurde ich doch ein bisschen misstrauisch. In dem Moment, wo mir eine nette Stimme den Namen ‚Yvonne Roscher‘ sagte, hatte es ‚klickt‘ bei mir gemacht. Es war EF. An die nächsten paar Minuten kann ich mich gar nicht mehr wirklich erinnern. Nur, dass mir gesagt wurde, dass ich das Stipendium von Spot On und EF gewonnen hatte. Ich war so überglücklich und konnte es gar nicht fassen. Nach dem Anruf und vielen Umarmungen schrieb ich sofort meine Freunde an und telefonierte mit ihnen. Mein Tag war gerettet! Ein Traum wird wahr. Eigentlich hatte ich mich schon mit dem Gedanken angefreundet, nicht ins Ausland zu kommen. Denn es war für meine Eltern finanziell nicht möglich mir diesem Wunsch zu erfüllen. Ich hatte mich also auf die Suche nach Stipendien gemacht. Nachdem ich die Absagen für einige bekommen hatte, setzte ich Alles auf das Spot On-Stipendium. Die Idee, mit einem Puppenhaus den Wohnstil der Amerikaner zu beschreiben, kam ziemlich spontan. Ich saß an einem verregneten Tag am Bahnhof und dachte an meine Kindheit, als mir meine Puppenhäuser in den Sinn kamen. Am selben Tag suchte ich im Internet nach einem passenden Haus. Schließlich fand ich einen Selbstbaukasten der ziemlich gute passte. Ich malte alles an und klebte Nummern an die Möbel. In einem beiliegenden Brief erklärte ich nun, was bei den entsprechenden Nummern passierte. Ich ließ mir sehr viel Zeit mit der Umsetzung, schon fast zu viel, denn schließlich schickte ich es erst ein paar Tage vor dem Einsendeschluss ein. Und schon nach 25 Tagen kam die tolle Nachricht! Im März war dann auch die offizielle Übergabe von dem Stipendium geplant. Nikolaus Mark von EF, eine Vertretung der Gemeine und ziemlich viele Journalisten kamen zu diesem Termin. Ich war natürlich total aufgeregt, was ziemlich überflüssig war. Ich sollte ein bisschen über mein Puppenhaus erzählen und wie ich auf die Idee gekommen bin. In der darauffolgenden Zeit wurde ich von ziemlich vielen Leuten auf die Zeitungsartikel angesprochen, auch von Lehrern und mir völlig unbekannten Leuten. Jetzt freue ich mich auf mein Jahr in einer richtigen amerikanischen High School und alles was noch auf mich zukommt. Ich bedanke mich von ganzem Herzen bei EF und Spot On!! Dafür, dass sie mir ermöglichen meinen Traum zu leben!! Eure Aileen Hönerloh
EF und LeCrobag Vollstipendium Frankreich 2011/12
Die Aufgabe: Beschreibe uns, warum Du von Frankreich begeistert bist! Was ist das Besondere? Warum möchtest Du ein Austauschjahr dort verbringen? Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Überzeuge uns von Deiner Begeisterung für dieses einmalige Land!
Auch hier haben wir viele tolle Beiträge erhalten. Vielen Dank! Gewinnerin wurde Anna Waxweiler. Wir gratulieren herzlich!
Ich bin die glückliche Gewinnerin des Stipendiums für ein Schuljahr in Frankreich, gestiftet von EF und Le Crobag. Von dem Wettbewerb erfuhr ich am Telefon von einer freundlichen EF-Mitarbeiterin und machte mir sofort Gedanken über den neuen Film, den ich drehen würde. Lange Zeit war ich ratlos, meine Ideen zu erschöpft vom letzten Film, den ich für einen vorigen EF-Wettbewerb gedreht hatte. Doch bei einem Gespräch mit einem Freund – ich möchte ihm an dieser Stelle noch einmal danken - entwickelten sich die vorhandenen Gedanken immer weiter, bis ich ein perfekt durchgeplantes, stimmiges Bild im Kopf hatte. Der Dreh gestaltete sich lustig und ging schnell, sogar das Schneiden war eine Freude. Ich hatte genaue Vorstellungen, die während des Drehs spontan um noch mehr neue Ideen erweitert wurden. Durch meinen Beitrag habe ich übrigens auch zu den Croissants von Le Crobag gefunden, da ich für den Dreh des Films zum ersten Mal ein paar gekauft hatte. Nach dem Einreichen des Beitrages wartete ich nun und vergaß den Wettbewerb weitestgehend, da ich mir eh nicht allzu große Hoffnungen auf den Gewinn machte. Die Konkurrenz ist immer groß und da ich in meinem Leben erst einmal etwas gewonnen hatte – einen Malwettbewerb – erschien ich mir als Gewinnerin nicht realistisch. An einem Donnerstag circa eine Woche nach Einsendeschluss kam dann die Antwort von EF. Als ich an diesem Tag von der Schule nach Hause kam, hatte ich zehn Meter vor meinem Haus wie aus dem Nichts das Gefühl, dass sich EF gemeldet hatte, während ich in der Schule war. Mit jedem Schritt verstärkte sich plötzlich das Gefühl, ja fast schon die Gewissheit, dass ich als Gewinnerin ausgewählt wurde ... Und tatsächlich: Mein Vater bereitete mir den schönsten Empfang überhaupt, als er die Tür öffnete, mir lachend die Hand entgegenstreckte und „Herzlichen Glückwunsch, Du hast alles gewonnen!“ jubelte. Da wusste ich Bescheid. Einige Sekunden konnte ich es kaum fassen, so überrumpelt war ich von dieser Situation. Doch dann überschlugen sich die Gefühle: Ich tanzte singend durchs ganze Haus und hätte die ganze Welt umarmen können! Ich bin so glücklich und freue mich sehr über diese Anerkennung. Ich danke noch einmal ganz herzlich EF und Le Crobag für die großzügige Unterstützung, denn ohne das Stipendium wäre der Austausch für mich wahrscheinlich nicht möglich gewesen. Was steht einem erfolgreichen und schönen Jahr im Traumland Frankreich bei so einem Einstieg noch im Wege? Nichts, und ich werde Freude daran haben, Ihnen regelmäßig von meinen Erlebnissen und Erfahrungen berichten zu dürfen! Vielen, vielen Dank!
EF und Langenscheidt Vollstipendium USA 2011/12
Thema: Stars´n Stripes - 50 Sterne, 50 Staaten. Welcher ist Dein Traum-Bundesstaat? Wähle einen der 50 Staaten und erkläre uns, warum gerade diese Region Dich begeistert!
Auch hier haben wir sehr viele sehr gute Bewerbungen erhalten. Die Auswahl viel uns sehr schwer und wir möchten uns bei allen Teilnehmer herzlich bedanken. Unsere Gewinnerin hat den Sieg jedoch sehr verdient! Herzlichen Glückwunsch Luisa Igney!
Als ich las, dass EF für das Schuljahr 2011/2012 ein Vollstipendium vergibt, stand für mich sofort fest, dass auch ich an dem Wettbewerb teilnehmen würde. Das Thema, seinen Traumstaat zu präsentieren, ließ mir und meiner Kreativität allerhand Freiraum und so entschied ich mich für den Staat Oregon. Das Motto des Staats, she flies with her own wings, brachte mich schließlich auf die Idee, einen Heißluftballon mit Informationen über Oregon zu basteln. Um auch wirklich mit meinem Beitrag überzeugen zu können, nahm ich keinen normalen Luftballon, sondern einen Riesenluftballon, den ich mit Pappmarché beklebte. Anschließend klebte ich die sieben Buchstaben 'O R E G O N ★' , auf denen ich die sieben Regionen meines Traumstaates präsentierte, auf den blau gestrichenen Ballon und baute eine Konstruktion für meinen Heißluftballon. Das fertige Werk brachte ich Ende Dezember nach Berlin, um dann auf die Bekanntgabe des Gewinners zu warten. Ende Januar bekam ich schließlich den entscheidenden Anruf von EF. Ich war gerade mit Freundinnen unterwegs und ging für das Gespräch aus dem Raum. Mein Herz schlug bis zum Hals und nach quälenden Fragen, die mich wohl auf die Folter spannen sollten, sagte die Frau am Telefon endlich die lang ersehnten Worte: Congratulations Luisa, ! Ich konnte es nicht fassen: Ich hatte das Stipendium für ein High School Year in den USA gewonnen. Völlig überwältigt ging ich zu meinen Freundinnen und obwohl ich in diesem Moment nichts sagen konnte, verrieten meine Freudentränen sofort, was los war! Mit zitternden Knien fiel ich ihnen in die Arme und genoss den Moment. Anschließend ging ich schnell nach Hause, um meiner Familie die tolle Nachricht mitzuteilen. Es war ein großartiger Tag für mich und zugleich der Beginn des Abenteuers USA! Fassen konnte ich mein Glück jedoch noch nicht so ganz. Mitte März folgte schließlich in meiner Schule in einem relativ kleinen Kreis die offizielle Stipendienübergabe, die mich wieder ein Stück mehr begreifen ließ, dass ich das kommende Schuljahr nicht in Deutschland verbringen werde. Nach einer tollen Rede der EF-Mitarbeiterin und der Übergabe eines großen Gutscheins mit dem Aufdruck 'Hauptgewinn' und eines bunten Blumenstraußes folgten einige liebe Worte des Schulleiters und der Bürgermeisterin. Danach war schließlich ich an der Reihe und als ich mich bei meinen Lehrern, meinen Freunden und meiner Familie und letztendlich bei meiner Mama für die Unterstützung bedankte, kullerten wieder die Tränen. Die feierliche Atmosphäre und die lieben Worte und Glückwünsche haben diesen Tag zu einem der Tage gemacht, die man nicht so schnell vergisst! Der Gutschein hängt nun in meinem Zimmer und erinnert mich jeden Tag daran, dass ich in nur wenigen Monaten in das wohl spannendste Abenteuer meines Lebens starten werde...
2010
EF und Langenscheidt Vollstipendium USA 2010/2011:
Aufgabe: " Mit einem Taxi nach New York". Die Gewinnerin Melissa Rau aus Auerbach im Vogtland berichtet:
Heute ist der 05.02.2010. Genau im 17:49Uhr und mir stehen immer noch die Freudentränen in den Augen. Ihr möchtet wissen warum? Ich möchte es euch erzählen.
Es war ein ganz gewöhnlicher Freitag, okay heute gab es Zeugnisse und meine Eltern sind im Urlaub aber ansonsten ein ganz normaler Freitagabend. Ich stieg gerade aus der Dusche als mein Handy anfing zu klingeln. Skeptisch sah ich auf die Anzeige, da mir diese Nummer nicht gleich bewusst war. Sicher möchtet ihr wissen wer es war. Es war eine nette Mitarbeiterin von EF, welche mit freundlicher Stimme zu mir meinte das ich das Stipendium von Langenscheidt “Mit einem Taxi nach New York” gewonnen habe… . Ich bin so glücklich und kann diese freudigen Emotionen kaum in Worte fassen. Natürlich rief ich gleich meine Eltern an die zu diesem Zeitpunkt im Urlaub waren und teilte ihnen das tolle, unglaubliche Ereignis mit. So wie mir liefen meiner Mama vor Freude auch Tränen übers Gesicht.