Sei offen für Neues!

Mein EF High School Year in den USA – ein tolles Jahr!
Gregor Herndlhofer aus Wien verbrachte im Rahmen des EF High School Year Programms ein Schuljahr im amerikanischen Bundesstaat Minnesota. Wir haben ihn über seine Motivation und seine Erfahrungen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten befragt.

Gregor, warum hast du dich für einen Schulbesuch in den USA entschlossen?
Ich wollte Land und Leute besser kennen lernen. Ich war vorher schon einmal in Florida und mich haben schon damals die Freundlichkeit und der Lebensstil interessiert. Ich entschied mich für EF, da ich dort umfassende Informationen erhalten habe.

Wie war dein erster Eindruck?
Ich fuhr zuerst auf das zweiwöchige Vorbereitungscamp in Norwich, Vermont. Dort traf ich viele neue Leute in meinem Alter aus allen Teilen Europas! Schon da wurde mir klar, dass ich in dem Jahr in den USA eine sehr spannende Zeit erleben werde. Das Camp kann ich wirklich nur empfehlen, da man sich dort mit so vielen verschiedenen Menschen über das künftige Jahr beratschlagen kann. Anschließend flog ich dann weiter nach Bagley, Minnesota. Dort holte mich meine lokale Betreuerin ab und brachte mich zu meiner Gastfamilie. Diese begrüßte mich sehr freundlich und zeigte mir zuerst mein Zimmer und gleich anschließend den Kühlschrank. Dann lernte ich die ersten Enkelkinder meiner Gastfamilie kennen (sie hatten insgesamt 22!). Sie alle nahmen mich sehr herzlich in ihrer Familie auf.

Wie war deine Gastfamilie?
Ich wurde sofort in die Gastfamilie integriert, mit allen Vor- und Nachteilen. Da ich auf einer relativ großen Rinderfarm wohnte, musste ich unter anderem im Garten Rasen mähen, Schnee schaufeln und im Haushalt helfen. Andererseits durfte ich mir den „4-Wheeler“ jederzeit ausborgen und damit herumfahren. Außerdem machte meine Gastfamilie einige Ausflüge mit mir, unter anderem in die „Twin-Cities“ (St. Paul, Minneapolis). St. Paul ist die Hauptstadt Minnesotas und in Minneapolis gibt es die größte Shopping Mall Amerikas. Diese beherbergt sogar einen eigenen Vergnügungspark und über 500 Geschäfte, darunter auch ein Swarovski-Geschäft.

Wie war dein erster Schultag?
Als ich das erste Mal die Schule betrat, um mich für meine Kurse anzumelden, war es doch ein komisches Gefühl in einer Schule zu sein, die so ähnlich aussieht wie die Schulen in vielen amerikanischen Fernsehserien. Aber schon am ersten Tag lernte ich viele neue Leute kennen mit denen ich schnell Freundschaften schloss. Ich fuhr ganze drei Tage lang mit dem Schulbus in die Schule, danach nahm mich schon ein Freund täglich in der Früh mit dem Auto mit. Bei der großen Anzahl an verschiedenen Kursen wusste ich anfangs nicht welche ich auswählen soll, aber die Sekretärin an der Schule erklärte mir alles und ich belegte unter anderem einen Kurs über Medien, bei dem wir sogar Werbespots drehten.

Was hast du in deiner Freizeit gemacht?
Ich habe mir öfters den „4-Wheeler“ meines Gastvaters ausgeborgt und fuhr mit diesem dann stundenlang herum. Da Minnesota einer der kältesten Bundesstaaten der USA ist und dort auch relativ viel Schnee liegt, hatte meine Gastfamilie auch ein Snowmobil. An der Schule gab es auch zahlreiche Möglichkeiten sich sportlich oder künstlerisch zu betätigen. Ich spielte unter anderem Eishockey und Baseball für meine Schule. Ich hätte aber auch in einem Theaterstück mitspielen können. An den Wochenenden ging ich außerdem oft ins Kino oder ich traf mich mit Freunden und wir sahen uns dann zusammen Filme an, gingen jagen oder fischen. Außerdem waren wir auch ein paar Mal zusammen Snowboarden.

Hast du noch ein paar gute Tipps für zukünftige Austauschschüler?
Mein Aufenthalt in Bagley war ohne Zweifel die beste Erfahrung meines Lebens. Ich glaube, dass meine Offenheit und Freundlichkeit viel damit zu tun hatte. Ich kann jedem nur empfehlen, allem Neuen gegenüber offen zu sein, dann wird das Jahr auch ein Erfolg werden!
Name des Schülers
Gregor Herndlhofer
Gastland
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